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Die Idee für diese Plakatausstellung
kam von dem Grafik-Designer Jack N. Mohr, nachdem
er in Archiven etliche Plakate aus den frühen Jahren des RIAS
BERLIN entdeckt hatte, von denen viele die Signatur seines Vaters
Günter Mohr (GÜMO) tragen, der der erste
festangestellte Grafiker des Senders war. Die RIAS BERLIN KOMMISSION
beschloß, die Ausarbeitung dieser Ausstellung zu unterstützen.
Zum 50. Jubiläum des RIAS BERLIN, der
im Februar 1946 in der besetzten Viermächte-Stadt Berlin als
Drahtfunk seinen Betrieb aufnahm gab es bei der RIAS Jubiläumsfeier
am 6. Februar 1996 in der Berliner Philharmonie eine Vorschau. Am
5. September 1996, 50 Jahre nachdem der Rundfunk im amerikanischen
Sektor (RIAS) erstmals über den Äther zu hören
war, wurde die Ausstellung gemeinsam mit dem Amerika Haus Berlin
zu dessen 50 Jahre-Feier der Öffentlichkeit präsentiert.
Die 48 RIAS-Originalplakate zu den unterschiedlichsten
Themen machen sichtbar, welch wichtige Rolle dieser Sender in der
Kultur wie im täglichen Leben in den Nachkriegsjahren in und
um Berlin herum gespielt hat. Aus diesem Grund ist auch die Auswahl
der Plakate mehr nach historisch-dokumetarischen als nach dekorativen
oder künstlerischen Gesichtspunkten erfolgt. Die gestalterischen
Leistungen der Grafiker sind dabei unter Berücksichtigung der
Nachkriegssituation in Berlin — besonders während der
Blockade — zu betrachten, in der der Kreativität durch
Materialmangel sowie begrenzte Technik oder Energie oft enge Grenzen
gesetzt wurden..
Alle Plakate sind hier in einheitlicher Größe
abgebildet, obwohl die Formate der Originale von DIN A3 (ca. 30 cm
x 42 cm) bis DIN A1 (ca. 60 cm x 84 cm) reichen.
Die Datierung nennt das Publikationsjahr, nicht das Entwurfsjahr
des jeweils ausgestellten Plakates. Viele dieser Exponate waren
als Serienplakate konzipiert, bei denen in ein Motiv unterschiedliche
Veranstaltungstexte eingedruckt wurden. Daher sind oft gleiche Plakate
auch in anderen Jahren erschienen.
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