RIAS BERLIN — die frühen Jahre im Plakat
Eine Plakat-Ausstellung zum 50jährigen Jubiläum des Sendebeginns
Amerika Haus
Berlin
in der
Hardenbergstraße
am Bahnhof Zoo
  Pressekonferenz
im Amerika Haus
Berlin
5. September 1996
Josie Shumake,
Amerika Haus;
Jürgen Graf,
RIAS BERLIN
KOMMISSION;
Jack N. Mohr,
Konzeption
der Ausstellung;
Sebastian Steinke,
J. Schubert
Fernsehproduktion
 
 
    Eröffnungsfeier
im Amerika Haus
Berlin
7. September 1996
Vorgeschichte
zur historischen Plakat-Ausstellung im Amerika Haus Berlin

9. September bis 25. Oktober 1996
Ausstellungs-Vorschau
in der Philharmonie Berlin
6. Februar 1996


Die Idee für diese Plakatausstellung kam von dem Grafik-Designer Jack N. Mohr, nachdem er in Archiven etliche Plakate aus den frühen Jahren des RIAS BERLIN entdeckt hatte, von denen viele die Signatur seines Vaters Günter Mohr (GÜMO) tragen, der der erste festangestellte Grafiker des Senders war. Die RIAS BERLIN KOMMISSION beschloß, die Ausarbeitung dieser Ausstellung zu unterstützen.

Zum 50. Jubiläum des RIAS BERLIN, der im Februar 1946 in der besetzten Viermächte-Stadt Berlin als Drahtfunk seinen Betrieb aufnahm gab es bei der RIAS Jubiläumsfeier am 6. Februar 1996 in der Berliner Philharmonie eine Vorschau. Am 5. September 1996, 50 Jahre nachdem der Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS) erstmals über den Äther zu hören war, wurde die Ausstellung gemeinsam mit dem Amerika Haus Berlin zu dessen 50 Jahre-Feier der Öffentlichkeit präsentiert.

Die 48 RIAS-Originalplakate zu den unterschiedlichsten Themen machen sichtbar, welch wichtige Rolle dieser Sender in der Kultur wie im täglichen Leben in den Nachkriegsjahren in und um Berlin herum gespielt hat. Aus diesem Grund ist auch die Auswahl der Plakate mehr nach historisch-dokumetarischen als nach dekorativen oder künstlerischen Gesichtspunkten erfolgt. Die gestalterischen Leistungen der Grafiker sind dabei unter Berücksichtigung der Nachkriegssituation in Berlin — besonders während der Blockade — zu betrachten, in der der Kreativität durch Materialmangel sowie begrenzte Technik oder Energie oft enge Grenzen gesetzt wurden..

Alle Plakate sind hier in einheitlicher Größe abgebildet, obwohl die Formate der Originale von DIN A3 (ca. 30 cm x 42 cm) bis DIN A1 (ca. 60 cm x 84 cm) reichen. Die Datierung nennt das Publikationsjahr, nicht das Entwurfsjahr des jeweils ausgestellten Plakates. Viele dieser Exponate waren als Serienplakate konzipiert, bei denen in ein Motiv unterschiedliche Veranstaltungstexte eingedruckt wurden. Daher sind oft gleiche Plakate auch in anderen Jahren erschienen.


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